Nutzungsvertrag LANcloud Sage Lizenzverträge
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
der LANsoftware GmbH
1. Geltungsbereich
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen („Kunde“).
1.2 Entgegenstehende oder abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung, auch wenn wir ihnen nicht ausdrücklich widersprechen.
1.3 Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang, bedürfen jedoch mindestens der Textform (§ 126b BGB).
2. Vertragsschluss
2.1 Unsere Angebote sind freibleibend und unverbindlich.
2.2 Ein Vertrag kommt erst durch unsere schriftliche oder textförmige Auftragsbestätigung oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande.
3. Leistungsänderungen
Technische, funktionale oder gestalterische Änderungen unserer Leistungen bleiben vorbehalten, soweit diese aus sachlichen Gründen erforderlich sind, für den Kunden zumutbar sind und den vertraglich vereinbarten Leistungsumfang sowie die wesentlichen Funktionen nicht wesentlich beeinträchtigen.
Eine Änderung darf insbesondere nicht zu einer erheblichen Verschlechterung der vereinbarten Kernfunktionalitäten führen.
4. Preise
4.1 Alle Preise verstehen sich netto zzgl. der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.
4.2. Wenn nicht anders vereinbart gelten die im Angebot veranschlagten Leistungssätze zuzüglich der nachstehenden Zuschläge:
(1) Werktags ab 18.00 Uhr bis 22.00 Uhr 25%
(2) Werktags ab 22.00 Uhr bis 08.00 Uhr 100%
(3) Samstags 100%
(4) Sonn- und Feiertags 200%
5. Leistungszeiten / Verzug
5.1 Leistungsfristen sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich bezeichnet wurden.
5.2 Verzögerungen aufgrund höherer Gewalt oder fehlender Mitwirkung des Kunden verlängern die Leistungsfristen angemessen.
5.3 Wir geraten erst nach schriftlicher Mahnung und angemessener Nachfrist (mindestens 14 Kalendertage) in Verzug.
6. Haftung
6.1 Wir haften bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
6.2 Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist unsere Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Kardinalpflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
6.3 In allen übrigen Fällen ist eine Haftung ausgeschlossen.
6.4 Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz, aus übernommenen Garantien oder soweit zwingende gesetzliche Haftungstatbestände bestehen.
7. Gewährleistung
7.1 Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte, sofern sich aus dem jeweiligen Nutzungs-, Unterstützungs- oder Wartungsvertrag nichts Abweichendes ergibt.
7.2 Die Verjährungsfrist für Sach- und Rechtsmängel beträgt 12 Monate ab Ablieferung bzw. Bereitstellung der Software, sofern dies gesetzlich zulässig ist.
7.3 Die Verkürzung der Verjährungsfrist gilt nicht für Ansprüche, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
8. Nutzungsrechte
8.1 Der Kunde erhält an der Software ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht im vertraglich vereinbarten Umfang.
8.2 Eine Weitergabe, Vervielfältigung oder Bearbeitung ist nur mit unserer vorherigen Zustimmung zulässig, sofern gesetzlich nicht anders erlaubt.
9. Zahlung
9.1 Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar.
9.2 Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen (§ 288 Abs. 2 BGB).
9.3 Wir sind berechtigt, Leistungen bis zum Zahlungseingang zurückzuhalten.
10. Aufrechnung / Zurückbehaltung
Der Kunde ist zur Aufrechnung oder Zurückbehaltung nur berechtigt, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt oder unbestritten sind.
11. Schutzrechte
11.1 Wir stellen den Kunden von berechtigten Ansprüchen Dritter wegen Schutzrechtsverletzungen frei, sofern die Verletzung durch die vertragsgemäße Nutzung unserer Leistungen verursacht wurde.
11.2 Änderungen oder Kombinationen durch den Kunden begründen keine Freistellungspflicht.
12. Datenschutz
Die Parteien verpflichten sich zur Einhaltung der jeweils geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
Soweit wir personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeiten, wird hierüber ein separater Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO abgeschlossen. Dieser ist nicht Bestandteil dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
13. Gerichtsstand / Recht
13.1 Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
13.2 Erfüllungsort für sämtliche Pflichten der Vertragspartner ist am Sitz von LAN.
13.3 Gerichtsstand ist am Sitz von LAN.
14.Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Anstelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung. Entsprechendes gilt für etwaige Regelungslücken.
15. Produktbezogene Vertragsbedingungen und Rangfolge
15.1 Ergänzend zu diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die jeweiligen Softwareprodukte die dazugehörigen besonderen Nutzungsbedingungen sowie – sofern vereinbart – Unterstützungs- oder Wartungsverträge in ihrer jeweils gültigen Fassung.
15.2 Die besonderen Nutzungsbedingungen und Unterstützungs-/Wartungsverträge enthalten produktspezifische Regelungen, die diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen vorgehen, soweit sie von diesen abweichen.
15.3 Im Falle von Widersprüchen gilt folgende Rangfolge:
(1) individuelle Vereinbarungen und Leistungsbeschreibungen,
(2) die jeweiligen besonderen Nutzungsbedingungen des eingesetzten Softwareprodukts,
(3) Unterstützungs- oder Wartungsverträge,
(4) diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
15.4 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten ergänzend, soweit die vorgenannten Vertragsdokumente keine abschließenden Regelungen enthalten.
15.5 Die jeweils gültigen besonderen Nutzungsbedingungen werden dem Kunden bei Vertragsschluss zur Verfügung gestellt.
Stornierung von Schulungen:
- Schulungen können bis 10 Tage vor Schulungsbeginn kostenfrei storniert werden.
- Bis 7 Tage vor Beginn berechnen wir 70 % der Schulungskosten, danach fallen 100 % der Schulungskosten an.
Stand 01.01.2026