Was versteht man unter E-Government?
E-Government, oder elektronische Verwaltung, ist der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien zur Modernisierung und Digitalisierung öffentlicher Verwaltungen, um Bürgern und Unternehmen einen einfachen, schnellen und zeitunabhängigen Zugang zu Behördenleistungen zu ermöglichen. Ziel ist es, Verwaltungsprozesse effizienter, bürgerfreundlicher und kostengünstiger zu gestalten.
Wie arbeiten wir heute:
Welche Tools werden genutzt und wo hängen wir noch am Papier?
Betrachtet man den Büroalltag in vielen Verwaltungen, Akademien und Seminaranbietern an, erkennen wir schnell ein klares Muster: Handgeschriebene E-Mails bei eingehenden Anmeldungen zu Veranstaltungen sind immer noch das zentrale Kommunikationsmittel. Die Verwendung von Faxgeräten (30 %) und Briefpost (44 %) geht zwar schrittweise zurück, ist aber noch lange nicht verschwunden – und damit auch das Papier.3
Gleichzeitig holen immer mehr Organisationen digital auf. Rund 70 % der Bildungseinrichtungen und Behörden in Deutschland haben bereits Teile ihrer Verwaltungsprozesse digitalisiert, 35 % setzen Chatbots ein und 16 % nutzen sogar KI-Anwendungen – Tendenz steigend. EU-weit haben 2023 etwa 30 % der Menschen Online-Veranstaltungen besucht oder Lernmaterial digital genutzt – ein leichter Anstieg gegenüber 28 % im Jahr davor.4
Gerade im Bildungsbereich wächst der Anteil digitaler Formate deutlich: Anmeldungen laufen immer häufiger online, Teilnehmerlisten werden digital gepflegt und die E-Rechnung wird zum Standard. Besonders spannend: KI-gestütztes Lernen gilt inzwischen als einer der größten Wachstumstreiber. Für Akademien und Seminaranbieter bedeutet das: Wer Lern- und Verwaltungsprozesse gemeinsam denkt, kann nicht nur Zeit und Kosten sparen, sondern das gesamte Angebot moderner und attraktiver machen.