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Zwischen Hörsaal und Softwareentwicklung

Joes Bachelorpraktikum bei LAN

Wie läuft ein Praktikum in der Softwareentwicklung eigentlich wirklich ab? Arbeitet man direkt an echten Projekten mit oder schaut man doch erstmal nur zu? Genau diese Fragen hatte auch Joe, bevor er sein Bachelorpraktikum bei LANsoftware gestartet hat.

Joe studiert Angewandte Informatik an der Hochschule Fulda und macht seit März 2026 sein Pflichtpraktikum bei LAN. Für ihn war dabei schnell klar, dass er nicht einfach nur irgendeinen Praktikumsplatz sucht, sondern ein Unternehmen, in dem Softwareentwicklung wirklich gelebt wird. Wie gezielt er dabei gesucht hat, beschreibt er selbst so: „Während meines Bewerbungsverfahrens habe ich ausschließlich nach Softwareunternehmen mit interner Entwicklung gesucht.“

Wichtig waren ihm dabei nicht nur moderne Technologien wie C#, sondern auch das Gefühl, welches das Unternehmen vermittelt. Genau das ist ihm bei LAN direkt aufgefallen, unter anderem durch die „Feel-Good-Manager“ auf der Firmenseite. Dahinter stecken tatsächlich die Bürohunde der Kollegen, die regelmäßig für entspannte Stimmung zwischen Meetings und Entwicklungsphasen sorgen. Dass dieser Eindruck nicht nur auf der Website entsteht, sondern auch im Alltag spürbar ist, hat Joe dann schon in den ersten Wochen gemerkt.

Gerade diese Kombination aus professioneller Arbeit und lockerer Atmosphäre schätzt er während seiner Zeit bei LAN. „Besonders gefällt mir dabei der Mix aus einem lockeren Umgang miteinander und einer trotzdem professionellen Arbeitsweise.“, so Joe über seine Eindrücke über LAN.

 

Joe
Joe

Kein Zuschauen, sondern echte Projektarbeit

Statt nur kleinere Aufgaben zu übernehmen oder anderen über die Schulter zu schauen, arbeitet Joe direkt an einem eigenen Projekt im Livebetrieb. Aktuell entwickelt er eine Webanwendung – die Clean & Repair App – für Gruppenhäuser und Bildungseinrichtungen weiter. Darüber lassen sich Zimmerstatus verwalten und Hinweise für das Reinigungsteam, wie defekte Lampen oder der Reinigungsstatus, direkt dokumentieren und an die richtigen Personen weitergeben.

Dabei arbeitet er täglich mit Technologien wie C#, Razor Pages, HTML, CSS, JavaScript und Git. Gerade die Webentwicklung war für ihn am Anfang allerdings ein komplett neues Thema. Trotzdem dauerte es nicht lange, bis es praktisch wurde.

An seine ersten Tage erinnert er sich deshalb noch ziemlich gut: „Die ersten Web-Begriffe, die ich mir anschauen durfte, waren Statelessness und Server-Side-Rendering, danach ging’s recht schnell ans Programmieren.“ Genau dieser direkte Einstieg in echte Entwicklungsaufgaben hat dafür gesorgt, dass sich vieles aus dem Studium plötzlich greifbarer angefühlt hat.

Wenn Theorie plötzlich Sinn ergibt

Konzepte wie MVVM, Repositories oder Services kannte Joe bereits aus Vorlesungen an der Hochschule. Im Arbeitsalltag damit zu arbeiten, fühlt sich aber nochmal ganz anders an als auf dem Papier. Besonders deutlich wurde ihm das während der täglichen Projektarbeit: „Ob man jetzt ein Muster zur Softwareentwicklung theoretisch versteht oder praktisch anwendet, sind dann doch zwei Paar Schuhe.“, berichtet er überrascht.

Hilfreich war dabei vor allem die Zusammenarbeit im Team. Der Tag startet meistens mit kurzen Meetings, in denen Aufgaben abgestimmt und offene Fragen direkt besprochen werden. So entsteht schnell das Gefühl, wirklich Teil des Teams zu sein und nicht einfach „der Praktikant“.

Was am Ende hängen bleibt

Für Joe macht genau das einen großen Unterschied aus: „Dadurch weiß jeder, was zu tun ist, und man bekommt einen realistischen Einblick ins Arbeitsleben.“ Natürlich läuft dabei nicht immer alles sofort reibungslos. Gerade Themen wie Razor Pages oder Push-Notifications waren anfangs eine echte Herausforderung. Trotzdem sieht Joe genau darin einen wichtigen Teil des Lernprozesses. Seine Einstellung dazu beschreibt er ziemlich passend: „Ich denke, dass Herausforderungen eine Möglichkeit sind, etwas zu lernen.“

Wenn Joe heute auf die letzten Monate zurückblickt, bleibt für ihn vor allem die Mischung aus praxisnahen Aufgaben und einem entspannten Miteinander hängen. Keine künstlich lockere „Start-up-Atmosphäre“, sondern ein Arbeitsalltag, der professionell organisiert ist und gleichzeitig menschlich bleibt. Genau das macht LAN für ihn besonders.

Nach seinem Bachelor möchte Joe voraussichtlich noch den Master machen und kann sich gut vorstellen, weiterhin mit LAN zusammenzuarbeiten.

Falls du selbst gerade nach einem Praktikum, Werkstudentenjob oder dualen Studium im Bereich Softwareentwicklung suchst und Lust auf echte Projektarbeit hast, freuen wir uns jederzeit, von dir zu hören.

Joe