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Ausbildung in der Softwareentwicklung:

Benjamins Weg bei LANsoftware mit direkter Übernahme

Sein Weg zu LANsoftware war dabei nicht ganz klassisch. Ursprünglich hatte sich Benjamin für ein duales Studium beworben. Da dieses jedoch erst zum darauffolgenden Wintersemester gestartet wäre, entstand im Bewerbungsgespräch mit Kian und Stephan eine andere Möglichkeit: der direkte Einstieg in die Ausbildung zum Fachinformatiker. Dank seiner bereits gesammelten Berufserfahrung konnte er sich das erste Ausbildungsjahr anrechnen lassen und direkt im zweiten Lehrjahr starten. Für ihn war schnell klar: Das war der richtige Weg. Statt ein Jahr zu warten, konnte er direkt praktische Erfahrung sammeln, ins Team hineinwachsen und an echten Aufgaben mitarbeiten.

Besonders gefallen hat Benjamin die offene und wertschätzende Unternehmenskultur bei LANsoftware. Jeder Kollege war freundlich, nahm sich Zeit für seine Fragen und auch der Spaß im Arbeitsalltag kam nie zu kurz. Er hatte von Anfang an das Gefühl, so akzeptiert zu werden, wie er ist. Genau das macht für ihn die Zusammenarbeit bei LANsoftware aus.

Benjamin

Kurzprofil: Benjamin Pohl

Name: Benjamin Pohl
Ausbildungsberuf: Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung
Ausbildungszeit: 16.12.2024 bis 29.05.2026
Dauer: 17 Monate
Abschluss: Note 1
Berufsschule: Ferdinand-Braun-Schule Fulda
Ausbilder: Michael Manns
Heute: Softwareentwickler bei LANsoftware

„Oft viele Fragezeichen“ aber das gehört dazu

Wenn Benjamin seine Ausbildung in drei Worten beschreiben müsste, wären es: „Oft viele Fragezeichen.“ Was im ersten Moment nach Unsicherheit klingt, beschreibt für ihn eigentlich sehr gut, wie Lernen in der Softwareentwicklung funktioniert. Gerade am Anfang gibt es viele neue Begriffe, Abläufe, Technologien und Zusammenhänge. Nicht alles versteht man sofort. Und das muss man auch nicht. Benjamin hat in seiner Ausbildung gelernt, dass Fragen kein Zeichen von Schwäche sind, sondern ein wichtiger Teil des Lernprozesses. Sein wichtigster Rat lautet daher an alle, die bei LAN die Ausbildung beginnen:

„Habt keine Angst davor, Fragen zu stellen. Man denkt oft: Das müsste ich doch eigentlich verstehen. Aber Software ist komplex. Das Wissen der erfahrenen Kollegen ist über Jahre und durch eigene Fehler gewachsen. Macht Fehler, stellt Fragen und traut euch, neugierig zu sein. Kein Kollege wird euch dafür verurteilen. Meistens ist man selbst der größte Kritiker.“

Genau diese Offenheit hat ihm bei LANsoftware besonders geholfen. Er hatte nie das Gefühl, sich verstellen zu müssen oder negativ aufzufallen. Stattdessen wurde er so angenommen, wie er ist – mit Fragen, Ideen, Stärken und Entwicklungspotenzial.

Echte Aufgaben statt nur Zuschauen

Schon früh werden unsere Auszubildenden aktiv in Kundenprojekte eingebunden. Dadurch übernehmen sie von Beginn an Verantwortung und sammeln wertvolle Praxiserfahrung. Dass ihm dieses Vertrauen so früh entgegengebracht wurde, hat Benjamin besonders überrascht und gleichzeitig motiviert.

In der Ausbildung geht es bei LANsoftware nicht nur darum, vorgegebene Aufgaben abzuarbeiten. Eigene Ideen sind ausdrücklich willkommen. Wenn Benjamin einen Verbesserungsvorschlag hatte, wurde dieser ernst genommen und manchmal durfte er ihn direkt selbst umsetzen. Ein persönliches Highlight war für ihn die Animation und Integration der „berühmten“ LANsoftware Tasse, die er als Ladebildschirm in unsere Cloussoftware LANcloud einbauen durfte. „Das war ein kleiner persönlicher Fingerabdruck im Produkt.“Für Benjamin war genau das besonders wertvoll: nicht nur lernen, sondern selbst etwas beitragen. Etwas entwickeln, das sichtbar wird. Etwas schaffen, worauf man stolz sein kann.

Benjamin Beim Ideen Einbringen und der Nutzung von Blender

So läuft der Einstieg in der Entwicklung ab

Die ersten Wochen in der Ausbildung sind bei LAN vor allem dafür da, anzukommen, sich einzurichten und Schritt für Schritt in die Entwicklungsarbeit hineinzuwachsen. Zu Beginn wird der eigene Laptop eingerichtet. Dazu gehört das Aufsetzen der Entwicklungsumgebung und des Servers, damit Code lokal getestet werden kann. Danach geht es darum, die Software mit der Unterstützung von Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen u.a. durch Erklärungen und auch durch eigenes Ausprobieren.

Wenn die Grundlagen stehen, folgen meist die ersten kleineren Aufgaben. Das kann zum Beispiel eine Umbenennung sein, das Einfügen eines Buttons oder die Anpassung eines Textfeldes. Fehler sind dabei kein Problem. Der Code wird von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen geprüft, besprochen und gemeinsam verbessert. So entsteht Sicherheit, nicht durch Perfektion, sondern durch Feedback und gemeinsames Lernen. Auch in die Scrum-Arbeitsweise werden neue Auszubildende direkt eingeführt. In kurzen täglichen Meetings bekommt man mit, woran die anderen Entwickler gerade arbeiten, welche Themen im Team anstehen und wie der Tag geplant wird.

Diese Technologien lernst du kennen

Benjamin hat während seiner Ausbildung vor allem an der LANcloud gearbeitet. Da es sich dabei um ein komplexes System handelt, konnte er viele verschiedene Technologien und Konzepte kennenlernen.

Dazu gehören unter anderem:

  • .NET Framework und C#
  • React und TypeScript im Frontend
  • SQL und GraphQL für Datenbankzugriffe
  • Git für Versionierung
  • Azure DevOps für Zusammenarbeit und Entwicklung
  • Softwaretests und automatisierte Testfunktionen
  • Designkonzepte wie Domain Driven Design, Command Pattern und Query Pattern

Für Benjamin war genau diese Vielfalt spannend. Man lernt nicht nur eine einzelne Programmiersprache, sondern bekommt Schritt für Schritt ein Verständnis dafür, wie moderne Softwareentwicklung im Team funktioniert.

Benjamin Im Gespräch Mit Kolllegen über verschiedene Programmiersprachen

Was Benjamin an seinem Beruf besonders mag

Besonders viel Freude macht ihm, wenn er merkt, dass er Fortschritte macht. Manchmal sind es kleine Momente, die zeigen, wie viel man bereits gelernt hat. Zum Beispiel, wenn man nach Wochen oder Monaten auf eine Code-Stelle schaut, die vorher noch unverständlich war, und plötzlich erkennt: Jetzt ergibt es Sinn. Am meisten freut sich Benjamin darauf, sein während der Ausbildung aufgebautes Fachwissen täglich anzuwenden und kontinuierlich weiter auszubauen. Sein Ziel ist es, irgendwann sagen zu können: „Ich habe ein breites und sicheres Wissen auch in komplexen Themen.“ Dieses Gefühl von Sicherheit und Selbstvertrauen in der eigenen Arbeit motiviert ihn besonders.

Für Benjamin sind genau diese Momente wichtig. Sie zeigen, dass Lernen nicht immer sofort sichtbar ist, aber trotzdem jeden Tag passiert. Auch in Zukunft möchte Benjamin seine Stärken in Organisation, Struktur und Kreativität weiter einbringen. Privat beschäftigt er sich intensiv mit 3D-Modellierung und Animationen. Diese Leidenschaft irgendwann auch beruflich einzusetzen, wäre für ihn ein großer Traum. Seine Motivation ist es, Lösungen zu entwickeln, auf die er stolz sein kann und die einen echten Mehrwert für das Unternehmen schaffen. Wie genau dieser Weg aussehen wird, bleibt spannend. Sein Ziel ist es, bei LANsoftware etwas zu schaffen, das einen sichtbaren Mehrwert leistet – für das Unternehmen, das Produkt und die Menschen, die damit arbeiten.

 

Benjamins Rat an zukünftige Azubis

„Macht Fehler, stellt Fragen und traut euch, neugierig zu sein. Kein Kollege wird euch dafür verurteilen. Meistens ist man selbst der größte Kritiker.“

Teamfoto 2025

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